Flacher BauchDie Bauchdeckenstraffung – auch Abdominoplastik genannt – ist besonders nach deutlichen Gewichtsreduktionen die beste Methode, um überschüssige Haut und überproportionale Fettansammlungen am Unter- und Oberbauch zu entfernen.

Häufig sind diese Probleme durch gesunde Ernährung oder sportliche Aktivität nicht in den Griff zu bekommen. Das kann wiederum zu seelischen und körperlichen Problemen führen und im schlimmsten Fall in einer Depression enden. Häufig wird daher in diesen Fällen operativ eingegriffen. Dazu wird das Fettgewebe abgesaugt und die überschüssige Haut entfernt. Anschließend wird die Haut wieder glatt und straff gezogen.

Indikatoren für eine Bauchstraffung

Eine Bauchdeckenstraffung ist daher dann zu empfehlen, wenn ein extremer Hautüberschuss im Bauchbereich besteht. Das kommt vor Allem nach starkem Gewichtsverlust oder nach einer Schwangerschaft vor. Durch die Reibung der Hautlappen kann es zu Hautirritationen, -infektionen oder sogar Geschwüren kommen. Auch spielt die psychische Gesundheit der Patientinnen – wie oben erwähnt – eine wichtige Rolle.

Weitere Indikatoren für eine Bauchdeckenstraffung:

  • schwaches Bindegewebe

  • Fettschürze durch erhebliche Ansammlung von Fett

  • Überdehnung der Bauchhaut (z.B. durch Schwangerschaft)

  • nicht ästhetische Narben nach einem Kaiserschnitt

  • Bauchdeckenbruch

In einigen Fällen sollte vor einer Bauchdeckenstraffung eine Diät erfolgen. Genaueres dazu wird in einem ausführlichen Beratungsgespräch erörtert.

Die Operation im Detail

Bevor die Operation beginnen kann, werden die überschüssigen Fett- und Hautbereiche vermessen und eingezeichnet. Während des Eingriffes werden die eingezeichneten Hautareale, zusammen mit dem Fettgewebe, entfernt. Dazu wird ein sogenannter W-Schnitt gemacht, der über der Schamhaargrenze entlang der Beckenknochen verläuft.

Für die spätere Neuplatzierung wird ein weiterer Schnitt um den Bauchnabel gemacht.

Nachdem das Fettgewebe entfernt wurde, wird der entstandene Hautlappen gestrafft und festgenäht; der Bauchnabel wird neu platziert. Um die Wundheilung zu begünstigen werden außerdem 2-3 Silikonschläuche in die Wunde eingebracht. Diese Drainagen sollen eine Flüssigkeitsansammlung in der Wundhöhle vermeiden. Die Schläuche können nach 2-4 Tagen wieder entfernt werden. Der gesamte Eingriff dauert im Schnitt etwa 2 Stunden. Abschließend wird ein Stützverband angelegt, der für etwa sechs Wochen getragen werden sollte.

Nach der Operation

In den ersten Wochen kommt es häufig zu einem Spannungsgefühl und leichte Schmerzen. Der oben erwähnte Stützverband soll diese Nebenwirkungen so gering wie möglich halten. Nach ca. einer Woche können Sie sich wieder mit milden Seifen waschen. Von einem Vollbad ist die ersten vier Wochen nach dem Eingriff abzuraten.

3 Wochen nach der Operation wird für gewöhnlich ein Verbandswechsel durchgeführt. In diesem Zuge werden auch die Fäden entfernt. Je nachdem, wie stark die körperlichen Beschwerden ausfallen, sollte auch auf Sport für 8-10 Wochen verzichtet werden. Für eine schnelle Heilung sollte in den ersten vier Wochen auch auf den Konsum von Alkohol und Nikotin verzichtet werden.

Weitere Fachinformationen von Ärzten aus der plastischen und ästhetishen Chirurgie zum Thema Bauchstraffung finden Sie hier.

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