DIET

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Zwei der beliebtesten Schönheitsoperationen führen zu einem tollen Bauch: Fettabsaugung und Bauchdeckenstraffung. Beide Eingriffe werden von den Stars und Sternchen gern verwendet, um einen strafferen, schlankeren Bauch zu bekommen. Wenn Sie es den VIPs nachmachen möchten, erfahren Sie hier alles über die Bauchdeckenstraffung.

Die Bauchdeckenstraffung liegt im Trend

Bei Umfragen und Studien kommt immer wieder zutage, dass sich die Deutschen und ihre Nachbarn – speziell die Frauen – gern für eine ästhetisch-plastische Operation am Bauch entscheiden. Auf dem Statistik-Portal (Quelle: statista – Umfrage unter Psterreichern zu vorstellbaren kosmetischen Eingriffen) ist nachzulesen, dass es sich bei einer Umfrage des Marketingagenten 2011 rund 32 % der sterreicher vorstellen konnten, eine Straffung der Bauchdecke vornehmen zu lassen. Das sind über zehn Prozent mehr als bei der Nasenkorrektur. Weltweit schaffte es die Bauchstraffung 2013 laut ISAPS auf den sechsten Platz der häufigsten Schönheits-OPs mit einem Anteil von fast 839.000 durchgeführten Eingriffen. (siehe Abbildung)

Statistik: Häufigste Schönheitsoperationen* weltweit nach Art des Eingriffs im Jahr 2013 (in 1.000) | Statista

Die Deutsche Gesellschaft der Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (DGÄPC) hat zudem in ihrem DGÄPC-Magazin ermittelt, dass 2014 bei den Schönheitsoperationen in Deutschland die Straffung der Bauchdecke – im Englischen Tummy Tuck genannt – mit einem Anteil von über 5 % in der Top 10 angesiedelt war. Das stellt einen Anstieg im Vergleich zu 2013 (mit 4,4 %) dar.

Warum die Bauchdecke straffen lassen?

Gründe für die Bauchdeckenstraffung gibt es viele. Manche Prominente lassen beispielsweise zuerst eine Fettabsaugung am Bauch vornehmen und stellen dann fest, dass ihre Bikini-Figur durch unschöne Dellen am Unterkörper ruiniert wird. Paparazzi greifen diesen Makel bei Fotos bevorzugt auf. So manch eine berühmte Dame mag vehement abstreiten, dass es sich bei der leichten Beulenbildung am Unterbauch um die Nachfolgen einer Fettabsaugung handelt – doch ein geschultes Auge lässt sich nicht täuschen. In einem Interview zum Thema „Mein Speck ist weg“ mit Dr. med. Pejman Boorboor bestätigt der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie aus Hannover und Umland der Zeitschrift Closer, dass dieser Nebeneffekt auftreten kann. Er kennt sich mit dem Tummy Tuck aus und weiß, um die Bereitwilligkeit der Stars sich für die Schönheit unters Messer zu legen.

Sie können die Straffung der Bauchdecke nicht nur in Betracht ziehen, wenn zuvor eine Liposuktion (Fettabsaugung) vorgenommen wurde. Viele Frauen entscheiden sich nach der Schwangerschaft für eine Bauchstraffung, weil sich ihr Bauch verformt hat oder von Schwangerschaftsstreifen gezeichnet ist. Andere Patientinnen haben viel Gewicht verloren und kämpfen nun mit unschönen Hautfalten. Sie werden zudem feststellen, dass selbst bei einem normalen Körpergewicht und einer bewussten Lebensweise mit viel Bewegung eine straffe Bauchdecke nicht leicht zu erreichen und halten ist. Wer keine Zeit für Übungen zum Muskelaufbau für den straffen Bauch hat, den lockt der chirurgische Eingriff. Das gilt für Männer genauso wie für Frauen.

Übrigens sehen die hängenden Hautfalten nicht nur unästhetisch aus, sondern können auch zu einem Problem führen: Entzündungen. Darüber hinaus kommt es durch die Bauchdehnung dazu, dass die geraden Bauchmuskeln sich voneinander entfernen. Selbst ein straffes Fitnesstraining mag sie nicht unbedingt wieder zusammenführen.

Die Bauchdeckenstraffung: Methoden und Auswirkungen

Schlanker Bauch

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Bei den meisten wird eine reine Fettabsaugung vorgenommen, um überschüssiges Fett zu entfernen und einen flachen Bauch zu ermöglichen. Sollten Sie sich jedoch mit auseinandergewichenen Bauchmuskeln oder mehr Hautfalten als Fett herumschlagen, ist eine Straffung der Bauchdecke vorzuziehen. Die Bauchstraffung wird als Abdominoplastik bezeichnet und unterteilt sich in drei Phasen (Quelle: operation.de – Ablauf der Bauchdeckenstraffung): die Vorbereitung, die Operation und die Nachbehandlung. Zu der Vorbereitungsphase gehört das umfangreiche Beratungsgespräch, bei dem Sie untersucht und vom Facharzt über die eventuellen Risiken und die Details des Eingriffes informiert werden. Vor der Operation in der Klinik ist es wichtig, zu fasten und in manchen Fällen eine Rasur im Intimbereich vorzunehmen. Der Eingriff selbst wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert 2,5 Stunden ohne Fettabsaugung und bis zu 3,5 Stunden mit Fettabsaugung.
Kommt bei der Bauchstraffung eine Liposuktion zum Einsatz, werden gezielt die Fettdepots entfernt. Die Straffung der Haut wird nach der OP durch das Tragen eines Stützmieders unterstützt. Ist das Bindegewebe schwach oder liegt viel Hautüberschuss oder eine Muskelverformung vor, führt der Chirurg eine Abdominoplastik durch. Die Haut und das Unterhautfettgewebe des Bauchs werden mit einem queren Schnitt von Beckenkamm zu Beckenkamm durchtrennt. Den oberen Teil der Bauchhaut zieht der Arzt nach Ablösen von der Bauchdecke nach unten, wobei er die überschüssige Haut entfernt. Anschließend muss ein neuer Nabel geformt werden. Voraussetzung für diese Art von Bauchdeckenplastik ist, dass ausreichend Haut im Oberbauch vorhanden ist. Für weitere Informationen zum Eingriff können Sie die Webpräsenz von Dr. med. Pejman Boorboor besuchen oder sich in einem persönlichen Gespräch aufklären lassen.

Nach der Bauchdeckenplastik

Die Bauchdeckenstraffung ist eine bewährte Methode, um zu einem straffen und schlanken Bauch und einer schönen Figur zu gelangen. Vor allem – aber nicht nur – prominente Frauen entscheiden sich hierfür. Wichtig ist, dass Sie einen seriösen, qualifizierten Schönheitschirurgen wählen. Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass Sie nach dem Eingriff mit einer sichtbaren Narbe im Beckenkammbereich sowie mit ein wenig Narbenbildung im Nabelbereich leben müssen. Der Bereich für die Narbe lässt sich jedoch bei Absprache mit dem Arzt so wählen, dass sie geschickt unter der Bekleidung versteckt werden kann. Nach der Bauchstraffung sollten Sie acht Wochen lang auf anstrengende Tätigkeiten sowie auf das Sonnenbaden, den Gang ins Solarium oder in die Sauna und auf Sport verzichten, damit sich Bauch und Haut von der Operation erholen.

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