Was ist eigentlich eine Fettschürze und wer oder was kann diese bekommen. Der Begriff alleine macht schon Angst und Banne. Und in der Tat, das Wort „Fettschürze“ beschreibt keinen besonders schönen Zustand. Im Grunde ist es nur ein anderer Begriff für die überstehende Haut nach einer großen Gewichtsabnahme, die bereits besonders deutlich erkennbar ist.

Eine Fettschürze entsteht dann, wenn eine größere Diät erfolgte, wodurch massenhaft an Gewicht verloren wurde. Die Haut kann sich nicht mehr richtig zurückziehen und hängt faltig herunter. Viele haben sicherlich schon solche Bilder im Fernsehen beobachten können. Eine Fettschürze ist praktisch immer die Folge, wenn zum Beispiel 40 Kilo und mehr abgenommen werden. Aber auch bei deutlich weniger Gewichtsverlust kann diese entstehen.

Warum entsteht eine Fettschürze

Der Grund ist einfach. Hat sich die Haut infolge von Übergewicht stark gespannt und es kommt zu einer Diät, wobei viel Gewicht abgebaut wird, kann einfach ausgedrückt das Bindegewebe nicht mithalten. Es erschlafft, wodurch ein herunterhängender Hautlappen entsteht, der eben als Fettschürze bezeichnet wird. Übergewicht muss aber nicht immer der maßgebende Grund sein. Auch nach einer Schwangerschaft kann eine Fettschürze entstehen.

Was viele nicht ahnen, eine Fettschürze kann auch schmerzhaft sein. Um so größer der herunterhängende Hautlappen ist, desto größer ist die Gefahr von wunden Stellen. Viele Tätigkeiten können zudem dann nur noch bedingt ausgeführt werden. Verletzungen sind häufig. Eine Fettschürze kann in der Regel nicht mehr durch Sport oder Diät bekämpft werden. Dafür ist es bereits zu spät.


Erfolgreich im Kampf gegen die Fettschürze

Umso größer die Fettschürze ist, desto eher sind gesundheitliche Auswirkungen wahrscheinlich. Aber nicht nur die direkten physischen Umstände können Probleme bereiten. Es sind meistens die psychischen Punkte, die bei einer Fettschürze bedenklich sind. Betroffene geraten leicht in Depressionen oder ziehen sich aus dem normalen Alltag zurück. In vielen Fällen lässt sich eine Fettschürze kaum verstecken.

Abhilfe kann faktisch nur eine Bauchstraffung bieten. Hierbei wird die Bauchdecke aufgeschnitten und straff gezogen. Überschüssige Haut wird dabei einfach abgeschnitten. Narben entstehen kaum und lassen sich auch mit einem sehr gewagten Bikini verdecken. Andere Möglichkeiten, um eine Fettschürze effektiv zu bekämpfen bestehen jedoch nicht.

Ist der herunterhängende Hautfetzen bereits größer, muss der Eingriff stationär erfolgen. Weist die Fettschürze jedoch nur kleinere Umfänge auf, kann unter Umständen ein ambulanter Eingriff durchgeführt werden. Häufig kann die Bauchstraffung nach dem Entfernen der Fettschürze auch mit einer weiteren Fettabsaugung (sofern diese notwendig erscheint) in Kombination gesetzt werden.

Nebenwirkungen sind bei einem solchen Eingriff kaum bis gar nicht vorhanden. Damit der Bauch sich nach der OP wieder richtig setzten kann, ist ein Kompressionsverband über mehrere Wochen zu tragen. Sportliche Tätigkeiten dürfen erst nach einigen Wochen wieder durchgeführt werden.

Depressionen werden von der Krankenkasse nicht anerkannt

Depressionen gelten zwar als eine Krankheit. In Verbindung mit einer sichtbaren Fettschürze wird das allerdings in fast allen Fällen von den gesetzlichen Kassen nicht anerkannt. In der Regel sollten Sie davon ausgehen, dass die Krankenkasse die Kosten für den Eingriff nicht übernehmen wird. Ausnahmen bestehen nur, wenn eindeutig mit der Fettschürze eine krankhafte Verbindung nachgewiesen werden kann.

Es gibt dazu zahlreiche Gerichtsverfahren, die zum Teil noch anhängig sind. Gutachten sind dabei fast immer erforderlich. Häufig ziehen sich die Klagen über Monate, wenn nicht sogar Jahre. Den Betroffenen ist dabei nicht geholfen. Immerhin geht es darum, die Fettschürze schnellst möglichst zu entfernen. Mit einem entsprechenden Eingriff kann bereits nach einer OP erneut ein ästhetischer Body hergestellt werden.

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