Es beginnt zunächst langsam, dann geht es ganz schnell und der Fettbauch ist entstanden. Wölbt sich der Bauch erst sichtbar nach vorne, macht das insgesamt keinen guten Eindruck. Die Figur wirkt dadurch nicht mehr ästhetisch. Gleichzeitig sind zu viel Pfunde rund um den Fettbauch und in anderen Regionen auch nicht gut für die eigene Gesundheit. Ziel sollte es nun sein, Pfunde abzubauen. Das ist nicht immer einfach und benötigt in vielen Fällen mehr als nur Disziplin. Ist der Fettbauch erst einmal da, kann der Bauch leider nicht mehr so einfach angespannt werden, damit er zu mindestens kurzzeitig optisch verschwindet.

Grundsätzlich gilt Bauchfett als besonders ungesund. Vor allem Männer sind für den Fettbauch sehr anfällig. Bei dem Fettgewebe handelt es sich um viszerales Fett, das sich als recht aktiv erweist. Es umgibt zum Beispiel auch die inneren Organe wie Bauchspeicheldrüse und Leber. Die Haut wird zudem bei der Zunahme deutlich gespannt und gefordert. Zusätzliche Fettsäuren werden beim Fettbauch freigesetzt. Aber auch entzündungsfördernde Botenstoffe sowie weitere Hormone. Der Blutdruck kann sich bei einem Fettbauch erhöhen, die Blutfettwerte werden dadurch negativ beeinflusst. Letztendlich steigt auch der Blutzuckerspiegel an.

Fettbauch – Die Ursachen

Die Ursachen für den Fettbauch sind sehr unterschiedlich. Häufig ist es aber die fehlende Bewegung, die uns langsam, aber bestimmt in der Bauchregion zusetzt. Doch auch unsere Gene können eine entscheidende Rolle dabei spielen. So steuern diese zum Beispiel, ob mehr Fett am Bauch, Po oder anderswo angesetzt wird. Die Ernährung spielt nach neusten Erkenntnissen nur eine untergeordnete Rolle, sofern genügend Bewegung vorhanden ist. Als Empfehlungswert gilt pro Tag mindestens eine Stunde an der frischen Luft. Ein einfacher Tipp, der dem Fettbauch vorbeugen kann. Doch für viele ist das heute kaum noch zu schaffen. Oft ist es auch reine Lustlosigkeit.

 

Wie nehme ich nun gezielt ab

Ist der Fettbauch erst einmal da, gibt es zunächst nur 2 Varianten. Dabei versuchen es fast alle zunächst mit einer Diät. Diese klappt aber nur bei 25 Prozent. Die anderen Scheitern mit der Folge, das der Fettbauch immer weiter zunimmt. Das Scheitern kann auch hierbei sehr unterschiedliche Gründe haben, ist aber häufig bei der Disziplin und dem persönlichen Umfeld vorzufinden. Schlechte Nachrichten können eine Diät gefährden, aber auch Streit in der Familie führt dazu, das Betroffene gerne die Kalorienzahl wieder erhöhen. Wächst der Fettbauch weiter an, wird es mit einer Diät allerdings zunehmend schwieriger. Immerhin verformt sich auch der Körper.

Bei hohen Gewichtsabnahmen kommt es dann zu einem unschönen Effekt nach dem Fettbauch. So bleibt häufig vor allem um die Bauchgegend überschüssige Haut zurück, die nun dort herunterhängt. Die Bauchhaut besteht aus Bindegewebe. Wird das zu sehr gedehnt (Fettbauch, Schwangerschaft, et.) kann sich diese bei einer massiven Gewichtsrückgang nicht mehr in dem Umfang zurückbilden. Nach dem Fettbauch bleibt dann meistens eine größere oder kleinere Fettschürze zurück.

In diesen Fällen eignet sich nur noch der operative Eingriff. Hierbei erfolgt meistens eine Kombination aus Bauchstraffung und Fettabsaugung. Bei der Straffung wird der ehemalige Fettbauch, der nun unschön herunterhängt, wieder ästhetisch glatt gezogen. Mit der Fettabsaugung können noch vorhandene Fettdepots abgesaugt werden, mit dem Vorteil, dass diese nicht wieder kommen. Dennoch sollten Sie vor einem solchen Eingriff zunächst den Fettbauch mit natürlichen Mitteln bekämpfen. Also einer gezielten Diät und viel Bewegung. Bitte stellen Sie sich dafür keinen Diätplan aus einer Illustrierten oder dem Internet zusammen. Wenden Sie sich direkt an Ihren Arzt oder einen anderen Fachmann.

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