Wann macht Fettabsaugen Sinn und was passiert dabei, sind Fragen, die wir nachfolgend einmal näher klären wollen. 33.000 Eingriffe finden pro Jahr statt. Damit gehört die Fettabsaugung zu den häufigsten Eingriffen (fast 270.000 Schönheitsoperationen pro Jahr). Viele Fettpolster, die sich gebildet haben können durch Sport oder mittels einer Diät nicht mehr besiegt werden. Die Polster bilden sich dabei gerne an Bein, Po und natürlich in der Bauchgegend.

Das Fettabsaugen ist in diesen Fällen die letzte Möglichkeit, um den Körper wieder ästhetisch zu gestalten. Doch das Anlagern von Fettdepots kann auch krankhaft bedingt sein. Diese können dann durch das Fettabsaugen einfach korrigiert werden. Als Beispiel dafür sind zum Beispiel Fettverteilungsstörungen oder auch die vergrößerte Männerbrust zu benennen.

Vor dem Fettabsaugen
Eine gesundheitliche Untersuchung und ein Vorgespräch sollen zunächst die Möglichkeiten prüfen. Mögliche Vorerkrankungen und Allergien werden ermittelt. Zudem werden die gewünschten Stellen untersucht, an denen das Fettabsaugen erfolgen soll.

 

Wie funktioniert es

Um Fettabsaugen zu können lassen sich unterschiedliche Methoden vorfinden, die zum Erfolg führen. Einige dieser Techniken möchten wir kurz ansprechen.

Tumeszenztechik
Hierbei wird eine flüssige Kochsalzlösung mit einem Betäubungsmittel in die betroffenen Körperstellen gespritzt. Dadurch lassen sich die Fettzellen besser herauslösen und Blutungen können beim Fettabsaugen vermieden werden. Die Schnittführung erfolgt so, dass später keine Narben zu erkennen sind, bzw. in den Hautfalten verschwinden. Die Schnitte erfolgen über einen oder mehrere Hautabschnitte, damit das Fettabsaugen erfolgen kann.

Fettabsaugen per Ultraschall
Ein spezielles Ultraschallgerät wird auf das Fettgewebe gesetzt. Durch den Schall zerplatzen die Zellen. Das flüssige Fett kann nun herausgesaugt werden oder gelangt über den Stoffwechsel nach außen. Diese Technik ist allerdings zeitaufwändiger als die Tumeszenz Technik.

Mit Vibration
Das Fettabsaugen kann auch mit Vibration erfolgen. Dabei werden Kanülen eingesetzt, die mit einer hohen Frequenz schwingen. Woraufhin die Fettzellen zerstört werden. Gleichzeitig kann dieses abgesaugt werden. Die Methode für das Fettabsaugen wird immer häufiger angewandt und ist vor allem bei Arbeiten im Bindegewebe Vorteilshaft. Übrigens kann das entnommene Fett dabei wieder woanders eingepflanzt werden. Das macht dann Sinn, wenn der Körper modelliert werden soll.

Bezahlt das die Krankenkasse?

In der Regel NEIN. Doch es gibt Ausnahmen. Ein Fettabsaugen wird grundsätzlich nur dann von der gesetzlichen Kasse übernommen, wenn eine krankhafte Veranlagung nachzuweisen ist. In der Regel wird die Krankenkasse sich aber so lange wie möglich weigern, die Kosten zu übernehmen.

In den meisten Fällen reicht deshalb eine reguläre Bestätigung durch einen Arzt keinesfalls aus. Ganz im Gegenteil. Die Betroffenen müssen erst Klagen und Gutachten vorlegen, um Aussicht auf Erfolg zu haben. Für die Kassen ist die Rechnung einfach. Die Kosten für Klagen und Gutachter sind teuer und müssen zunächst durch den Betroffenen bezahlt werden. Für viele einfach zu teuer. Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt diese Gebühren nur, wenn Aussicht auf Erfolg besteht.

Gehen Sie in der Regel davon aus, dass die gesetzliche Krankenkasse, die Fettabsaugen nicht bezahlt. Unversucht sollten Sie es aber nicht lassen. Alternativ bieten viele Kliniken aber mittlerweile Ratenzahlungen an.

Fettabsaugen – Nach der Operation

Je nachdem, welche Methode angewandt wurde, kann eine Rehabilitation erforderlich werden. Vielfach muss deshalb nach dem Eingriff ein Kompressionsverband getragen werden. Dieser soll vor allem die restliche Flüssigkeit aufnehmen. Teilweise muss der Verband dann mehrere Wochen getragen werden, damit die Körperform wunschgemäß beeinflusst wird.

Generell hängt es beim Fettabsaugen aber von dem Volumen ab, ob ein ambulanter oder ein stationärer Aufenthalt erforderlich wird. Sport und andere Tätigkeiten sollten danach grundsätzlich reduziert werden.

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