Der Begriff Abdomen ist häufig im Bereich der Fettabsaugung und Bauchstraffung zu lesen. Doch nur wenige können sich wirklich darunter etwas vorstellen. Wir möchten im nachfolgenden einmal den Begriff Abdomen näher beleuchten und beschreiben. Das Wort selbst kommt aus dem lateinischen und ist in der anatomischen Fachsprache zu Hause. Das Abdomen steht übersetzt für den Bauch. Wird es in der Adjektiv-Form verwandt, so schreibt es sich als abdominal. Bezogen auf den Bauch und die dortigen Fettpolster. Letztere werden umgangssprachlich gerne als Bierbauch, Wampe oder auch beleidigend als Wanst bezeichnet.

 

Was gehört zum Abdomen

Der Bauch zieht seine Obergrenze in Etwa auf der Höhe der Brustbeinspitze. Die Untergrenze beim Abdomen ist hingegen am Leistenband zu erkennen. Damit gehören auch Rippen dazu. So befindet sich beim Abdomen oberhalb des Bauchnabels der Oberbauch. Als Mittelbauch wird dabei der Bereich ohne die knöcherneren Elemente bezeichnet. Je nach Fitness und persönlicher Sportleistung tritt auf der Vorderseite der Bauchwand der gerade Bauchmuskel hervor, der fachsprachlich als Musculus rectus abdominis bezeichnet wird. Das Muskelrelief ist fast immer mit einer größeren und oft dicken Fettschicht überlagert. Dabei ist vor allem beim Mann das Unterhautfettgewebe das größte Fettdepot.



Ebenso sind an anderen Stellen weitere Depots vorzufinden. Im Laufe der Zeit können sich diese deutlich vergrößern, und das Abdomen verformt sich zu einem nicht mehr ästhetischen Äußeren. Gründe sind dafür aber grundsätzlich nicht nur in dem eigenen Lebensstil zu suchen, sondern häufig genetisch oder sogar krankhaft bedingt. Wachsen die Fettdepots am Abdomen, wird es Zeit zu handeln. Sport und eine angepasste Diät sind dann die ersten Ansatzpunkte, die unternommen werden sollten. Führt das jedoch nicht zu der gewünschten Wirkung, was heute durchaus nicht unüblich ist, kann auch eine plastische Operation am Abdomen erfolgen.

 

Abdomen – Der medizinische Eingriff

Dabei wird das überschüssige Fett entfernt und mittels einer direkten Bauchdecken Straffung erscheint die Haut nach dem Eingriff wieder straff und ohne Falten. Die Abdomen Operation wird dabei in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt und dauert im Schnitt um die 2 – 3 Stunden. Hierbei ist es auch möglich, eine Fettabsaugung während der OP vorzunehmen. Nach dem Abdomen Eingriff ist ein Kompressionsverband (Bauchverband) zu tragen. So ist dieser in den ersten 2 – 4 Wochen zunächst Tag und Nacht am Körper zu belassen.

Ein zusätzlicher Aufenthalt ist nach der Abdomen Operation in der Regel von 3 – 8 Tagen erforderlich. Bezeichnet wird dieser Eingriff auch als die Abdominoplastik. Einfach gesagt ist es ein chirurgischer Eingriff, bei der im Bauch überflüssiges Fett entfernt und die Haut erneut gespannt wird. Sinnvoll ist ein solcher Eingriff beim Abdomen stets dann, wenn nach einer deutlichen Gewichtsabnahme, der Bauch herunterhing. Oder bei einer Schwangerschaft zu stark beansprucht wurde. In beiden Fällen kommen Sie mit Sport oder Diäten nicht mehr weiter. Der Eingriff rund um den Abdomen sollte aber immer nur dann erfolgen, wenn Sie körperlich Fit sind. Frauen sollten die Familienplanung bereits abgeschlossen haben.

In einigen Fällen muss aber nicht unbedingt eine umfangreiche OP-Maßnahme rund um den Abdomen erfolgen. Gelegentlich reicht es vollkommen aus, wenn nur eine Fettabsaugung durchgeführt wird. Vorausgesetzt: Es entsteht kein großer Überschuss und zwischen den Muskeln keine Lücken. Hängt die Haut aber bereits Faltig herunter, bleibt fast immer nur die Bauchstraffung als letztes Mittel.

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